YFU – Lernplattform

Hej,

mit der Einladung zu VBT habe ich auch meine Anmeldedaten für die YFU – Lernplattform bekommen. Naja so direkt ging das nicht, denn YFU hatte ein paar Technische Probleme mit dem vergeben der Anmeldedaten. Aber nach ein bis zwei E-Mails hat sich auch das geklärt.

Aber was genau ist die YFU – Lernplattform genau?

So grob gesagt ist die Lernplattform eine Plattform zum Lernen… So aber jetzt mal im ernst. Auf der Lernplattform wird man auf verschiedenes vorbereitet. Es gibt ein „Modul“ was man ich vor der VBT anschauen und Lesen soll. Es gibt aber auch sogenannte Kurse, was man da aber genau macht weiß ich noch nicht, denn bis jetzt gibt es für mich noch keine Kurse.

Die Lernplattform wurde von ehemaligen Austauschschülern entwickelt und dient auch zur Vorbereitung des Auslandsjahres. Es werden auch bald Module für verschiedene Länder freigeschaltet die man bearbeiten/lesen kann.

 

So das war´s jetzt erstmal, in genau 2 Wochen beginnt meine VBT, eine spannende Zeit erwartet mich dort. Ich bin gespannt.

 

Hey då,

Devin

YFU-Sweden / Runde 2.

Hej,

wenn man auf die Internet Seite von YFU Schweden geht, dort ein bisschen herumstöbert und so gut wie nichts versteht außer seinen eigenen Namen. Richtig gelesen dort stand …Devin.

Ich habe euch vor ein paar Tagen einen Auszug von der YFU Schweden Facebook Seite gezeigt, wo ich „vorgestellt“ wurde, aber das die es auch auf der offiziellen Internetseite „YFU-Sweden / Runde 2.“ weiterlesen

Platzierungsunterlagen! 

Hej,

es ist endlich so weit, sie sind da! – Was ist da? Die lang ersehnten Platzierungsunterlagen, die ich ausfüllen und bearbeiten muss, damit für mich eine Gastfamilie gesucht werden kann.

Sie müssen bis zum 16.11.2016 wieder zurück an YFU gesendet werden. Das sind etwas über 3 Wochen, ob ich das alles schaffe? -Mal sehen.

So das war erstmal die langersehnte Nachricht.

Bis dann,

Devin
P.S.: Ich denke das ich noch mal ein ausführlichen Blogpost schreiben werde. Also seit gespannt!

2000 Aufrufe

Hey,

wie ihr der Überschrift bestimmt entnehmen könnt, haben wir die 2000 Aufrufe geknackt! Und damit ein herzliches Dankeschön an alle, sei es das ihr nur durch Zufall auf meine Seite gekommen seit oder gewollt. 😉 Auch ein großes Dankeschön an alle die, die mir sagen, das sie es gut finden, was ich mache und wie ich es mache!

Danke, ich hoffe das ihr weiter meinen Blog lest, auch wenn es nicht nur um mein Auslandsjahr geht.

Tack,

Devin

 

Ende gut Alles gut? – Mal sehen!

Hey,

so langsam fängt es an, das manche Sachen das letzte Mal passieren bevor man in sein Austauschjahr startet. Dabei ist wieder dieses Gefühl, was ziemlich schwer zu beschrieben ist, denn man will das hier, ja auch nicht vergessen.

Es ist bei mir grade so das ich ja wieder nach Hause aus dem „Urlaub“ fahre, und mit den Freunden im Auto Holz hören und alle mitsingen. Da weiß man, dann das ich nächstes Jahr nicht dabei bin und das  hier nicht mitbekomme. Man muss sich dann einfach ablenken, mit dem Gedanken, dass man doch in ein paar Monaten selbst wieder ein großes Abenteuer vor sich hat. Trotzdem fällt es schwer die Kameraden hier ein Jahr allein zu lassen.

Hey då,

Devin

Typische Fragen

Hey

heute mal über typische Fragen die man so als Austauschschüler gestellt bekommt. Ich muss sagen die meisten denken, das wäre wie Urlaub. 🙂

Los geht´s mit den Best of Fragen:

  • Warum Schweden?

– weil es ein schönes Land ist und ich den Winter liebe.

 

  • Gehst du auf einer Deutschen Schule?

– Nein, auf einer Schwedischen

 

  • Gehst du überhaupt dort zur Schule?

– JA klar!

 

  • Wo wohnst du den dann, in einem Internat?

– Nein, in einer Gastfamilie.

 

  • Wir kommen dich auf jedenfall besuchen!

– dazu werde ich noch was schreiben…

 

  • Was bringt dir den eigentlich das Jahr?

– man lernt eine neue Kultur kennen ; man bekommt eine zweite Familie ; und man lernt eine neue Sprache!

 

So, das war nur ein kleiner Ausschnitt an Fragen, die man gestellt bekommt. Und ich muss ehrlich sagen, wenn ihr auch noch Fragen habt, dann lasst es mich in den Kommentaren wissen, oder schreibt mir eine Mail.

Bis dann,

Devin

#nicht viel los

Hey,

wie ihr der Überschrift entnehmen könnt ist momentan nicht viel los was mit dem ATJ zu tun hat außer Schule. :/

Für mich geht es in 3 Wochen mit meiner Klasse auf Abschlussfahrt nach Kroatien und ich freue mich mega drauf. Ich werde mich mit Bildern natürlich melden! Danach sind dann auch schon wieder Herbstferien. *freu*

Von seitens YFU kam momentan nichts und ich warte auf die Plazierungsunterlagen. Aber wie ich gehört habe ist es Ende des Monats soweit. 🙂 Endlich!

20151003_183808

So das war´s dann aber auch schon wieder, ich melde mich spätestens wenn die Plazierungsunterlagen da sind!

 

Hey då,

Devin

Alltag/Infos/Bald

Hej,

 

Der Alltag ist zurück, die Schule hat mich seit gestern wieder und damit sind die Sommerferien 2016 vorbei. 😦 Es waren Schöne Ferien und das Wetter hat ja einigermaßen mitgespielt.

Was aber auch noch ist, dass wir Austauschschüler (17/18) die nächsten sein werden die in ihr Austauschjahr gehen, denn fast alle die 2016 gehen, sind so gut wie alle schon weg. Krass oder!?

In 6 Wochen sind dann auch schon wieder Herbstferien und davor geht´s auf Abschlussfahrt mit meiner Klasse nach Kroatien. Also nur noch 5 Wochen. Yeah!

So das war´s dann auch erstmal wieder, als nächstes kommen die Platzierungsunterlagen von YFU, das wird spaßig alles auf Englisch auszufüllen. Aber dazu mehr wenn es soweit ist. Versprochen! 🙂

Bis dann,

Devin

 

Zukunft

Zukunft, was ist das schon? Man macht sich immer wieder Gedanken, was kommen wird und wie es kommen wird, wo es geschehen wird und ob man diesen großen Schritt überhaupt wagen möchte. Es ist dieses kribbeln im Bauch, wenn man an das Austauschjahr denkt. Aber man denkt nicht immer dran, nur wenn man grade nix zu tun hat kommt dieses Gefühl hoch, das kribbeln im Bauch. Es sind aber auch diese Momente in den man irgendwie so rausgerisse wird – man sitzt am Küchentisch und irgend einer aus der Familie der grade da ist, mal wieder Fragen „wie läuft´s mit Schweden, schon aufgeregt?“ Ab da kommt wieder das: „stimmt mein Austauschjahr ist auch noch da, Gefühl“ und man weiß nicht was man Antworten soll. Ich denke mal das dass für außenstehende nicht so ganz nachvollziehbar ist, dafür muss man Austauschschüler sein ! Diese Ungewissheit wird glaube ich weg sein wenn ich mehr weiß, was kommen wird, wie es kommen wird, und wo es geschehen wird. Wo ich mein Austauschjahr erleben und verbringen werde.

Med vänlig hälsning

Devin

Interview mit Lussekatts Liv

Hej,

heute mal was anderes, keine Ratschläge oder was bei mir neu passiert ist. Heute kommt ein Interview mit Lussekatts Liv aka Stefanie Anderson. Stefanie ist nach Schweden ausgewandert und Beantwortet uns  Fragen über Sie und Schweden.

⇓ Los geht´s ⇓

1. Warum bist du nach Schweden gegangen?

Der Liebe wegen! 2006 habe ich in Stockholm bei einem Konzert der amerikanischen Band „Lords of Altamont“ einen fantastischen Mann kennengelernt. Wir haben uns auf der Stelle verliebt und sind inzwischen seit 8 Jahren verheiratet!

2. Wie ist dein Leben in Schweden?

Mein Leben in Schweden unterscheidet sich sehr von meinem Leben in Deutschland. In Hamburg habe ich als Werbetexterin gearbeitet, in der Stadt gewohnt und alles war sehr hektisch. Das hat sich mit meinem Umzug geändert. Wir wohnen hier etwas außerhalb der Stadt, nahe der Natur und ich habe es in den letzten Jahren etwas ruhiger angehen lassen.

3. Wie empfindest du die Schweden?

Die schwedische und die deutsche Mentalität sind sehr verschieden. Während wir Deutschen sehr kommunikations- und diskussionsfreudig sind, sind die Schweden eher ruhig und zurückhaltend. Man erhebt selten die Stimme, laute Freudensausbrüche oder Streit werden hier als Etikettbruch gesehen. Man spricht weniger über Gefühle oder generell über Privates.

4. Konntest du dein Job in Schweden weiterhin ausüben?

Ja und Nein! Ich habe freiberuflich gearbeitet, als ich umzog und dachte „Ach, ist doch kein Problem, arbeite ich eben von Schweden aus“. Aber leider war der gefühlte Abstand für meine Kunden dann doch irgendwie zu groß und irgendwann wurden die Aufträge weniger. Da ich anfangs noch kein schwedisch sprach, habe ich auch nicht für schwedische Werbeagenturen arbeiten können. Ich habe dann angefangen, aus Langeweile meinen Blog zu schreiben – der heute, ein paar Jahre später, zu neuen beruflichen Möglichkeiten geführt hat.

5. Als was arbeitest du momentan in Schweden?

Inzwischen arbeite ich als Fotografin und Autorin. Ich habe vor zwei Jahren die Entscheidung getroffen, mich beruflich neu zu orientieren und eine Ausbildung zur Fotografin absolviert. Außerdem hat mich im letzten Jahre ein Literaturagent kontaktiert und fragte, ob ich nicht ein Buch über Schweden schreiben wolle. Klar wollte ich! Im September erscheint dann endlich „111 Gründe, Schweden zu lieben“ im Schwarzkopf Verlag. Ich freu mich schon!

6. Wie bist du auf´s Fotografieren gekommen?

Durch meinen Blog! Die ersten Fotos habe ich mit einer kleinen Amateur-Digitalkamera gemacht. Ich hatte wirklich keinen blassen Schimmer vom Fotografieren! Aber es hat mir viel Spaß gemacht und ich habe mehr probiert, viel aus meinen Fehlern gelernt, viele, viele Stunden vor Youtube Tutorials gesessen und Photoshop gelernt. Irgendwann habe ich mir meine erste Systemkamera gekauft und dann war es um mich geschehen. Nach einiger Zeit reifte der Wunsch heran, vielleicht auch beruflich zu fotografieren. Anfangs stand ich mir noch selbst ein bisschen im Weg und dachte, dass ich zu alt für einen Berufswechsel sei (damals war ich 43). Aber dann habe ich alle Bedenken über Bord geworfen und bin froh, dass ich es gewagt habe.

7. Was ist dein nächstes Projekt?

Ich habe ständig kleine und große Fotoprojekte, die ich mit verschiedenen Leuten realisiere. Zur Zeit bereite ich eine Porträtserie in Zusammenarbeit mit einer Kostümdesignerin und einer Stylisten vor, die stilistisch irgendwo zwischen Renaissancemalerei und Pop-Art liegt. Das wird super!

8. Was würdest du Personen empfehlen die nach Schweden auswandern wollen?

Lerne das Land und die Leute wirklich gut kennen, bevor du den Schritt wagst. Komm nicht nur mal im Sommer für zwei Wochen hierher, sondern auch in den kalten, tristen Monaten – etwa November oder Februar. Versuche, dich gut zu informieren. Es ist in manchen Berufen sehr leicht, Arbeit zu finden – aber eben nicht in allen. Außerdem ist es hilfreich, ein Startkapital zu haben, für den Fall, dass man eben nicht sofort Arbeit findet. Sei aufmerksam und versuche, dich den örtlichen Gepflogenheiten anzupassen. Feingefühl ist sehr wichtig.

9. Hast du ein Blog?

Ja! http://www.lussekattsliv.se

10.Wenn ja worüber handelt dein Blog?

Über mein Leben als Deutsche in Schweden. Darüber, wie sich mein Leben mit dem Umzug hierher verändert hat. Mein Blog ist nicht kommerziell. Ich habe damit bis heute nicht eine einzige Krone oder Euro verdient und darauf bin ich sehr stolz. Denn für mich war es immer wichtig, nicht meine Authentizität aufzugeben. Obwohl ich viele Angebote für gesponserte Posts und Zusammenarbeiten bekomme, lehne ich dies kategorisch ab.

11.Was machst du wenn du grade nicht mit der Kamera unterwegs bist?

Einfach mal abhängen! Mit dem Hund lange Spaziergänge unternehmen. Bilder retuschieren. Ideen für neue Projekte ausdenken. Rasen mähen. Schnee schippen. Lesen. Zeit mit meinem Mann verbringen. Mein Buch fertig schreiben. Nicht fernsehen. Wir haben vor 8 Jahren den Fernseher aus dem Haus geschmissen und ihn keine Sekunde lang vermisst.

Vielen Dank für das Interview Stefanie, hat mich sehr gefreut. 🙂

 

Beste Grüße Euer

Devin